Sicherheit und interne Logistik sind bei Priess optimiert
Global AGV übernimmt die „tote“ Arbeit
Die Mitarbeitenden bei Priess A/S müssen nicht länger das erledigen, was sie selbst als „tote“ Arbeit bezeichnen. Ein AGV von Global AGV hat eine monotone, aber wichtige Route übernommen, die mindestens viermal pro Stunde gefahren werden muss. Gleichzeitig wurden die Produktionsgänge freigeräumt, was die Sicherheit erhöht.
„Unsere Mitarbeitenden müssen die kurze und monotone 340-Meter-Strecke von der Stanz- und Biegemaschine zum Lager nicht länger mindestens viermal pro Stunde fahren. Unser neuer AGV erledigt dies schneller und sicherer. Wir freuen uns, keine Staplerfahrer für das einsetzen zu müssen, was wir als ‚tote Arbeit‘ bezeichnen – uninteressante Aufgaben, die keinen Mehrwert schaffen”, erklärt Lager- und Logistikleiter Karl Gustav Bruzen von Priess in Dänemark.
Mitarbeitenden für wertschöpfende Aufgaben freisetzen
Sicherheitszone automatisch anpassen
Mehr Platz und besserer Produktionsfluss
Sicherheit im internen Transport erhöhen
Herausforderung
Bei Priess werden grosse Komponenten von bis zu 2.600 mm Länge gehandhabt, die oft über die Paletten hinausragen. Das machte den internen Lagertransport komplexer und stellte besondere Anforderungen an Sicherheit und Handhabung, während Mitarbeitenden Zeit für monotone Gabelstaplerfahrten zwischen festen Punkten aufwendeten.
Lösung
Priess entschied sich für einen angepassten AGV von Global AGV, ausgestattet mit 50 % längeren Gabeln als Standard und einem zusätzlichen Lastsensor, der überstehende Teile erkennt. So passt der AGV die Sicherheitszone an die tatsächliche Grösse der Last an.
Gewinn
Die Lösung hat den internen Transport sicherer und effizienter gemacht. Die gepackten Paletten werden an der Biegemaschine schnell abgeholt und blockieren die Gänge nicht mehr. Gleichzeitig werden Mitarbeitenden von monotonen Gabelstaplerfahrten entlastet und können sich auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren.
Freigeräumte Gänge erhöhen die Sicherheit
Bevor Priess den AGV einführte, waren die Gänge rund um die Stanz- und Biegemaschine mit Paletten mit fertigen Biegeteilen gefüllt, die auf den Weitertransport warteten. Mit dem neuen AGV werden die Paletten schneller abgeholt und im Lager abgestellt. Das Lager ist voll mit Teilen für grosse modulare Gebäude: Wände, Türen und Dachplatten in vielen Grössen. In der grossen Halle des Unternehmens werden die Teile zu kundenspezifischen, armeegrünen Gebäude für Transformatorstationen sowie Wasser- und Energieanwendungen montiert.
Vorprojekt sicherte eine erfolgreiche Lösung
Als Karl Gustav Bruzen mit der Suche nach dem ersten AGV für Priess begann, hatte er zwei feste Anforderungen. Der neue autonome Gabelstapler musste sehr grosse Teile handhaben können, da Priess’ Paletten für Wandelemente bis zu 2.600 mm lang sein können. Dafür sind längere Gabeln erforderlich, als der Markt üblicherweise anbietet. Zudem musste der AGV die Grösse der Last selbst messen können, damit Sicherheitsanforderungen stets erfüllt werden, ohne die Transportwege bei kleineren Lasten durch eine unnötig grosse Sicherheitszone zu blockieren.
Diese beiden Anforderungen führten dazu, dass mehrere Anbieter ausstiegen. Global AGV war jedoch bereit, die Herausforderung anzunehmen. Priess schickte eine Auswahl der grössten Teile für ein Vorprojekt, woraufhin Global AGV die 1.150 mm Gabeln seines Standardmodells um mehr als 50 % auf 1.800 mm verlängerte. Mit den verlängerten Gabeln kann der AGV nun selbst die grössten Paletten mit kompletten Wandelementen handhaben.
Global AGV löste beide Herausforderungen
Gleichzeitig wurde der neue AGV mit einem Lastsensor ausgestattet. Dieser ist innen am Hubgerüst montiert und erkennt alle Teile. Anschliessend passt er die Sicherheitszone an das breiteste oder längste Mass plus 100 mm an.
Karl Gustav Bruzen ist mit dem neuen AGV und den beiden Anpassungen sehr zufrieden:
„Global AGV hat auf unsere Anforderungen gehört und eine Lösung gefunden, die unseren Bedarf erfüllt. Die beiden Anpassungen funktionieren im Alltag sehr gut und helfen uns Schäden zu vermeiden. Gleichzeitig können wir den AGV einfach selbst programmieren und steuern – sowohl aus der Produktionshalle als auch vom Büro aus.“
Der Lastsensor wurde inzwischen in die Standardoptionen von Global AGV aufgenommen.
Einfach zu programmieren
Einer der Mitarbeitenden, der mit dem neuen AGV besonders zufrieden ist, ist Lagermitarbeiter Jeppe K. S. Svendsen. Er spricht mit deutlicher Begeisterung darüber, wie einfach der neue AGV zu programmieren ist:
„Man bekommt ein gutes Gefühl, wenn man merkt, dass man es selbst zum Laufen bringen kann. Ich glaube, jeder könnte das lernen. Ich brauche nur zwischen 30 Minuten und einer Stunde, um eine neue Route einzurichten. Deshalb haben wir unser Routennetz bereits an beiden Enden erweitert.“
Eine gute Investition
Auf die Frage nach der Amortisation antwortet Karl Gustav Bruzen mit einem Augenzwinkern:
„Konkrete Zahlen dazu nennen wir nie. Aber Sie können sicher sein: Wenn es sich nicht gerechnet hätte, hätten wir es nicht gemacht.“
Vor den Stapler getreten
Die Mitarbeitenden von Priess haben ihren neuen „Kollegen“ gut angenommen. Anfangs waren sie jedoch etwas nervös, von ihm angefahren zu werden.
„Dann habe ich allen demonstriert, wie ich ruhig vor ihn treten konnte – und er stoppte. Heute haben sich alle daran gewöhnt. Sie sind einfach froh, die ‚tote‘ Arbeit nicht mehr machen zu müssen“,
schliesst Karl Gustav Bruzen
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